Mercedes-Benz C-Klasse & CLA nun mit Edition Sondermodell

Für zahlreiche Fahrzeugvarianten bietet Mercedes-Benz ein „Edition Sondermodell“, welches mit einer umfangreichen Ausstattung vor allen einen Preisvorteil bietet. Exklusive Ausstattung bieten die Modelle nicht.

C-Klasse und CLA Edition Sondermodell

Während Mercedes-Benz für das EQE und EQE SUV Modell bereits die Edition Electric Art und EQE Edition AMG Line, erweitert man das Angebot nun auch auf die C-Klasse sowie für das CLA Coupé & Shooting Brake Modell. So bietet man ab sofort für die C-Klasse die Edition  AVANTGARDE und Edition AMG Line an, sowie für das CLA Modell die Edition Progressive Line und Edition AMG Line.

C-Klasse AVANTGARDE Edition

So bietet das C-Klasse Modell als AVANTGARDE Edition u.a. das Advanced Plus-Plus, das Park-Paket inkl. 360 Grad Kamera, Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC sowie ua. Ambientebeleuchtung Plus, Totwinkel-Assistent sowie Fahrersitz elektrisch einstellbar mit Memoryfunktion. Das Paket steht für zahlreiche Motorisierungen zum Aufpreis von 2.623,95 bis 7.163,70 Euro (je nach Antriebsvariante) zur Verfügung. Dabei ist das Fahrassistenz-Paket Plus zusätzlich zum Differenzpreis von 2.415,70 Euro hinzuwählbar.

C-Klasse Edition AMG Line

Die Edition AMG Line beinhaltet u.a. die AMG Line Exterieur + Interieur Ausstattungen, Spiegel-Paket, Sitzkomfort-Paket, Sitzheizung vorne, Totwinkel-Assistent, Ambientebeleuchtung Plus sowie DISTRONIC, Park-Paket mit 360 Grad Kamera. Der Aufpreis liegt hier bei 4.563,65 bis 9.103,50 Euro – je nach Antriebsvariante. Das Fahrassistenz-Paket Plus ist ebenso wieder hinzuwählbar – zum Differenzpreis von 1.142,40 Euro.

 

Infoflyer verfügbar

Alle Details zu den Ausstattungen der aktuell zur Verfügung stehenden Sondermodelle von Mercedes-Benz, die rein einen preislichen Anreiz für den Kauf bieten sollen, haben wir hier als .pdf Datei bereitgelegt.

Sondermodelle legt der Hersteller in der Regel dann auf, wenn der Absatz bestimmter Modelle gefördert oder noch weiter steigert werden soll. Das man hier bereits beim Volumenmodell der C-Klasse zwei Modelle mittels Preisvorteil nachsteuert, verwundert uns dazu eher wenig. Um den Absatz entsprechend hochzuhalten, hätte sicherlich auch eine bessere Priorität auf höherwertige Verarbeitung und Materialien ab Produktionsbeginn den Kundenzuspruch gesteigert. Luxus kann man eben nicht alleine durch den Preis definieren, wie auch die Händlerverbandsspitze bereits im Juli kritisiert hatte.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

 

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
27 Kommentare
Älteste
Neueste Meist bewertet
Inline Feedbacks
Betrachte alle Kommentare:
Fuxmann
8 Monate zuvor

Oha; Respekt und alle Achtung für die im letzten Absatz getätigte Aussage. Es gibt Wahrheiten, die allerdings immer noch nicht gerne gehört werden.

Snoubort
Reply to  Fuxmann
8 Monate zuvor

Würde sagen, 3,70€ genau an den richtigen Stelle gespart… #Materialkostensenkung #robustespreisniveau

Zuletzt editiert am 8 Monate zuvor von Snoubort
Jonas
8 Monate zuvor

Wir waren eigentlich fest entschlossen die aktuelle C-Klasse T Modell zu kaufen. Als wir dann im Auto saßen, die schlechte Materialauswahl und Qualität sahen, waren wir schon echt erstaunt. Es folgte eine absurde Aufpreispolitik und letztlich kam es noch nichtmal mehr zur Probefahrt weil wir schon vorher mehr als bedient waren. Nach unendlichen Jahren als Mercedes Kunde fahren wir jetzt BMW (was ich für unmöglich gehalten hätte) und sind total begeistert. Manchmal muss man zu seinem Glück auch gezwungen werden.

Hightechsilber
Reply to  Jonas
8 Monate zuvor

Was genau wurde denn an ‚Materialauswahl‘ und ‚Qualität‘ für schlecht empfunden?
Und in welchem Vergleich? Was war das ‚Vorgängerauto‘?

Bertram
Reply to  Hightechsilber
8 Monate zuvor

Die klapprigen Hartplastik-Ablagen in der Tür waren für uns der Grund nicht vom 205 zum 206 zu upgraden. Bei dem Preis völlig indiskutabel.

JM13
Reply to  Bertram
8 Monate zuvor

Zusätzlich ist die silberne Hartplastik-Armauflage bzw. Handauflage in der Tür nervig für das Knie und störend, vor allem hinten. Das Problem ist aber individuell, also abhängig von der Körpergröße.

Zuletzt editiert am 8 Monate zuvor von JM13
Leser
Reply to  Bertram
8 Monate zuvor

Nur hat der BMW auch durchweg Hartplastik Ablagen, denn nur der obere Teil der Armaturen ist unterschäumt, der Rest beim BMW ist grundsätzlich Hartplastik.

Zudem fehlt sogar eine einfache Filzabdeckung an den Untergurten, das bedeutet in der Praxis:
Ist der Fahrersitz zu „hoch“ eingestellt , was viele aufgrund besserer Rundum-Übersicht gerne wünschen, schlägt die unverkleidete Gurtabdeckung während der Fahrt gegen den Fahrersitz rechts unten und gibt Klopfgeräusche beim Fahren von sich, einfach nur billig diese lächerliche Konstruktion.

Auch staunte ein unabhängiger Service Berater eines Mehrmarken Betriebes über die Hutablage beim BMW, die ohne Unterschäumung auf der Metallabdeckung liegt, was wiederum Klappergeräusche auf unebenen Fahrbahnen bedeutet – auch hier regiert bei BMW der Rotstift in vollem Umfang !

Auch nach dem Entfall der Luxury-Line, ist der BMW 3er jetzt noch billiger bei der Material-Verarbeitung und der Anmutung geworden, da ist es nur ein schwacher Trost, dass der neue 5er hier zumindest auf den ersten Blick wertiger erscheint, der 3er ist es jedenfalls in der Praxis definitiv NICHT !

Peter
Reply to  Jonas
8 Monate zuvor

„Fahren wir jetzt BMW“…. Wie bitte? Die sind doch beide bezüglich Interieur mittelmäßig diese Generation

Ralf
Reply to  Jonas
8 Monate zuvor

Bitte nicht „Qualität“ und „Haptik“ vermischen. Haptik ist nicht prickelnd, aber für mich noch ok. (Wobei ich da BMW nicht viel besser empfinde.)

Und der BMW war mit vergleichbarer Ausstattung nicht auch „absurd“ von Preis?

Helge
Reply to  Jonas
8 Monate zuvor

Ja, das ist eben getreu dem Werbespruch: Das Beste oder nIchts….nämlich aus Daimler SIcht: Das Beste (das hart verdiente Geld vom Kunden) für uns – und im Gegenzug bekommt der Kunde „Nichts“ (nämlich Hartplastik und Klavierlack) Und das Ganze wird dann auch noch als „Luxury“ verkauft….“clever“.

Benzo
8 Monate zuvor

Das ist an sich gut zu hören, dass der Absatz nicht läuft. Mein CLA läuft noch knapp ein Jahr und ich wollte das Facelift haben, aber die Preise haben so angezogen.
Mein Verkäufer sagte auch, dass die Nachfrage extrem runtergegangen ist im Raum Bremen/Hamburg.
UVP ist beim CLA hoch gegangen, Materialien günstiger, gewisse Dinge wurden gestrichen und auch die Leasingkonditionen zogen an.
Die müssten nochmal ein Angebot wie mit der 2020 Edition raushauen, dann würde ich mir wohl einen bestellen, aber so besteht echt wenig Interesse.
Werde wohl nach knapp 10 Jahren Mercedes die Marke wechseln, schade eigentlich, der CLA ist bisher ein top Auto für mich.

driv3r
Reply to  Benzo
8 Monate zuvor

Gibt doch gerade auch für den CLA die Edition-Sondermodelle mit zusätzlichem Preisvorteil. Für die gestiegenen Leasing-Konditionen durch steigende Zinsen kann MB nur bedingt etwas.
Der CLA hat im Lifecycle nirgendwo „günstigere“ Materialien erhalten. Da ist die BR118 konstant.

Einen BMW F44 (2er GranCoupé) würde ich nicht einmal für geschenkt nehmen.

Hightechsilber
Reply to  driv3r
8 Monate zuvor

Spontan fällt mir ein…

…die wertige umlaufende Einfassung der Mittelkonsole (galvanisiert/lackiert in Silberchrom) bei SA Lederausstattung ist entfallen ab der Mopf…

…ein paar kleine Details im Laufe der Änderungsjahre wie z. B. Entfall der Umrandung des Displays in Silberchrom…

…das Vormopfthema Tastenfeld auf der Mittelkonsole: wurde von silberchrom/schwarz-lackiert auf komplett schwarze matte Kunststoffoberfläche umgestellt – man könnte auch sagen wie bei Porsche 😉

Snoubort
Reply to  driv3r
8 Monate zuvor

Gebe Dir da bis auf die Anmerkungen von Hightechsilber recht – zumal die Preiserhöhung auch mit einer ner entsprechenden Ausstattungsverbesserung einherging. Wenn einem das Auto an sich gut gefällt gibt es ggf. auch gut angebotene Bestandsfahrzeuge.

Zu den Zinsen – natürlich kann da MB nichts für, aber umgekehrt waren eben die niedrigen (bzw. die stetig sinkenden) Zinsen vorher eine gute Möglichkeit den Kunden höhere Preise „unterzujubeln“, also am Markt durchzusetzen. Dafür konnte MB eben auch nichts.

Benzo
Reply to  driv3r
8 Monate zuvor

Der Preisvorteil ist aber absolut mies.
Habe aktuell einen CLA im Leasing für unter 300€, mit 1000€ Anzahlung auf 48 Monate und 10k km im Jahr.
Jetzt bezahlt man eher das doppelte und das ist mir der CLA auf gar keinen Fall wert.

Ralf
Reply to  Benzo
8 Monate zuvor

Ausstattungsbereinigt und nicht als FKK-Modell ist ein CLA schon ok eingepreist. Ist der 2er den günstiger?

bocksruth
8 Monate zuvor

Die neue E-Klasse markiert ENDLICH eine Rückkehr zu besserer Qualität.

HorschtUwe
Reply to  bocksruth
8 Monate zuvor

Abwarten! Materialmäßig vielleicht – wobei die Türtafel. (nun ja), stylisch daherkommt, aber alles andere als wertig erscheint! Hatte zwei Liegenbleiber mit zwei verschiedenen S213 nach MOPF. Elektronikprobleme sind auch Qualitätsprobleme.

Ralf
Reply to  HorschtUwe
8 Monate zuvor

Die neue E-Klasse ist aber W214/S214…

HorschtUwe
Reply to  Ralf
8 Monate zuvor
Christian
8 Monate zuvor

Ich kann die schlechte Qualität nur bestätigen. Wir haben im Februar 2023 den W177 Mopf bekommen und die Qualität ist unterirdisch. Das klappert überall im Innenraum, die Lenkung knarrt, die Temperaturvorwahl der Standheizung ist über die Mercedes Me App nicht mehr möglich (bei derVormopf funktionierte es) und die Distronic regelt total unharmonisch. Und das alles für den Slogan „Das Beste oder nichts“…. Ich bin immer ein Mercedes Fan gewesen, aber diesmal wünsche ich Mercedes mal einen richtigen Dämpfer.

Marc W.
Reply to  Christian
8 Monate zuvor

Bisschen verrückt ist aber, dass kleinste Eingriffe wieder die maximale Wende bringen könnten:
C-Klasse Edition „Exclusive“ (mit Haubenstern)
E-Klasse mit Türbedienfeldern mit Zierelementen (z.B. Edelholz) – anstelle Hochglanzplastik.

Als 654/656-Überspringer muss ich der reinen Hardware jedenfalls Lob aussprechen.

Ralf
Reply to  Marc W.
8 Monate zuvor

Wird ja hier schon lange zurecht gepredigt, um mal ein paar zu nennen:

– Türtafeln mit Holz statt schwarzer Plastik
– Mittelkonsole in Holz statt Plastik
– Lederpralltopf
– unterschäumtes Interieur auch unterhalb der Zierblenden
– ausgekleidetet Türtafeltaschen
– Kotflügel lackiert (wie beim EQS) und nicht Plastik
– echte Knöpfe Sitzverstellung

Ich verstehe auch nicht, warum man das teilw. noch nichtmal als Option anbietet. Dann ließe sich sogar noch Geld mit verdienen!

JM13
Reply to  Ralf
8 Monate zuvor

Und die silberne Hartplastik-Armauflage bzw. Handauflage in der Tür. Nervig für das Knie, vor allem hinten, ist aber abhängig von Körpergröße und Sitzposition.

Zuletzt editiert am 8 Monate zuvor von JM13
Snoubort
Reply to  Marc W.
8 Monate zuvor

Genau das frage ich mich auch schon die ganze Zeit – und kann mir das nur mit einer Mischung aus Arroganz und Eitelkeiten, sowie vom Produkt weg verschobenen Prioritäten (und „Attention“) erklären: Die gesamten Türtafeln sind mit Sicherheit super zu produzieren und billig einzukaufen, und auf der anderen Seite muss man sich eben um so Sachen wie „customer experience 4.0“ oder „most fashinable products“ und „Luxus“ Gedanken machen.

Peter
8 Monate zuvor

Und wo sehe ich den Preisvorteil, oder habe ich da was überlesen?

Carlos
Reply to  Peter
8 Monate zuvor

Der Preisvorteil ist für Daimler – nicht den Kunden 😉