Änderungsjahr 24/1 für den EQS bringt zahlreiche Änderungen

Das Änderungsjahr 24/1 bringt für die EQS Limousine zahlreiche Änderungen. Neben einer nun 118 kWh Batterie und Änderungen bei der Anhängelast bessert man mit einer neunen Kühlerverkleidung mit Stern auf der Haube nach und bietet zukünftig noch mehr Komfort für den Fond. Auch neu: die MANUFAKTUR Selection, eine Sonderedition der EQS Limousine. Die Bestellfreigabe erfolgt am 25. April 2024.

Änderungsjahr 24/1 für den EQS bringt zahlreiche Änderungen - Bilder Infos und Preise

Zum Änderungsjahr 24/1 ändert Mercedes-Benz zwar nicht die Grundpreise des Modells, dazu jedoch durchaus umfangreich die Ausstattung. So steigert man die Batteriekapazität der Modelle von bislang 108,4 kW auf 118 kWh, was sich z.B. beim EQS 450 4MATIC durch ein Reichweiten-Plus von mehr als 11 Prozent auswirkt, d.h. von 717 auf 799 Kilometer nach WLTP. Beim EQS 450+ steigt die Reichweite sogar auf bis zu 822 Kilometer.

Parallel steuert man bei der Anhängelast nach – jedoch nur für die 4MATIC Modelle von 750 auf zukünftig 1.700 Kilogramm. Ebenso pflegt zukünftig eine neue spezielle Funktion die Bremsanlage der Varianten, wodurch die Beläge von Zeit zu Zeit automatisch an die Scheiben angelegt werden.

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Neues Erkennungsmerkmal des EQS Modells in der Serienausstattung ist zukünftig nicht mit der tiefschwarze Kühlergrill (Black Panel). Die Electric Art Line erhält zukünftig serienmäßig eine Kühlerverkleidung mit Applikationen in Chrom und eingearbeiteten Lamellen mit tiefschwarzen Umfeld. Dieser neue Grill wird mit einem stehenden Haubenstern auf der Fronthaube kombiniert.  Optisch unverändert bleiben hingegen die AMG-Motorisierungen des EQS.

Interieur

Änderungen gibt es aber auch im Interieur. So sind die Lüftungsdüsen an den B-Säulen nunmehr mit einen Rahmen aus galvanisierten Chrom eingefasst. Zusätzliche wertet ein Beilegekissen mit Paspel aus Leder Nappa den Fond auf. Für 3.867,50 Euro Aufpreis gibt es zukünftig auch das Fondkomfort Paket Plus mit Executive Sitzen für den EQS, wodurch der rechte Sitz im Fond eine abgeschrägte Fußablage erhält – mittig zwischen den Schienen des Vordersitzes platziert. Zusätzlich lässt sich der Beifahrersitz nach vorne klappen und die Lehne im Fond auf bis zu 38 Grad verstellen – was für mehr Platz sorgt. Ebenso Ausstattungsbestandteil des Pakets ist die Sitzheizung Plus mit Nacken- sowie Schulterheizung im Fond sowie eine pneumatische Verstellung der Sitztiefe. In die Rückseite der vorderen Sitze ist zusätzlich ein beleuchtetes Zierteil integriert. Das Fondsitz Paket war bereits vorab im EQS Serienausstattung.

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Neu ist im EQS auch der Automatische Spurwechsel als Bestandteil des Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC mit Aktivem Lenk-Assistenten, der im Geschwindigkeitsbereich von 80 bis 140 km/h selbstständig die Spurwechsel vornehmen kann -sofern eine zweispurige Autobahn mit Geschwindigkeitsbegrenzung vorhanden ist und das Fahrzeug über die MBUX Navigation verfügt.  Die Funktion ist ab Änderungsjahr 2024 ab Werk vorhanden.

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Sonderedition: MANUFAKTUR Selection

Mit der MANUFAKTUR Selection zum Aufpreis von 16.600,50 Euro ist die EQS Limousine als Sonderedition in jeder Motorisierung mit besonders exquisiten Umfängen verfügbar. Lackiert ist diese exklusive Version in obsidianmetallic. Alternativ stehen auch die Exterieurfarben MANUFAKTUR opalithweiß sowie MANUFAKTUR nachtschwarz magno zur Wahl. Das serienmäßige Electric Art Exterieur umfasst AMG Styling und die neue Kühlerverkleidung mit Chrom-Applikationen und stehendem Stern auf der Haube. Montiert sind 53,3 Zentimeter (21 Zoll) große AMG Leichtmetallräder im Vielspeichen- Design. An Bord sind ferner serienmäßig das Fondkomfort-Paket Plus mit Executive Sitzen, das Fondsitz-Paket Plus  mit Sitzklimatisierung im Fond sowie das MANUFAKTUR Interieur-Paket, letzteres mit einer MANUFAKTUR Sonderpolsterung in Leder Exklusiv Nappa in tiefweiß/schwarz.

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Editionsspezifische Umfänge bieten das Beilegekissen mit Kontrastziernaht und Paspel in Roségold, die Kopfstützenkissen mit gesticktem Mercedes Stern in Roségold sowie die Einstiegsleisten. Sie verfügen über eine schwarze PVD-Beschichtung, einen beleuchteten Mercedes-Benz Schriftzug und Mercedes-Benz Pattern. Die Fußmatten besitzen einen gestickten Mercedes Stern und eine Einfassung in Leder Nappa in Roségold. Die Zierteile sind in Holz Linde linestructure anthrazit offenporig ausgeführt, eine exklusive  „MANUFAKTUR Selection“-Editionsplakette sitzt auf der Mittelkonsole. Beim Innenhimmel wurde Mikrofaser MICROCUT schwarz ausgewählt.

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Weitere Impressionen des Änderungsjahres in der nachfolgenden Bildergalerie:

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

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38 Kommentare
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Alexander Haupt
1 Monat zuvor

Ein Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe sie bringen den Haubenstern auch an die C-Klasse zurück.

Hans-Wurst
Reply to  Alexander Haupt
1 Monat zuvor

Die aktuelle C-Klasse mit Haubenstern gibt es doch schon; Eben nicht für alle sondern nur für die hochgeschätzteste Kundschaft …

Paul
1 Monat zuvor

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Wrf
1 Monat zuvor

Es geht in die richtige Richtung, denke das Facelift wird wieder Mercedes sein.

Carmatt
1 Monat zuvor

Endlich. Bisher war mir dieses Stück Seife zu günstig – danke, dass ich jetzt für 17000 Euro im Paket einen grauen Lack und zwei Kissen ordern darf!

Gerhard
1 Monat zuvor

Naja, etwas mehr mühe hätte man sich bei dem Panel schon geben können. Ansonsten nette Überarbeitung.

Jonas
Reply to  Gerhard
1 Monat zuvor

Bezüglich der Optik wurde eine dem Grunde nach sehr gute Idee mal wieder so umgesetzt, dass man es gleich hätte bleiben lassen können. Die aufgedruckten Streben sehen sehr bescheiden aus. Eine gewisse Plastizität war aber wohl mal wieder zu teuer. Kotz…

Neisyros
Reply to  Jonas
1 Monat zuvor

Hat nichts mit den Kosten zu tun….

Alexander Haupt
Reply to  Jonas
1 Monat zuvor

War nicht zu teuer aber ein „richtiger“ Grill am E-Auto ist auch Quatsch. In so fern passt das so wie sie es gemacht haben. Eine „Chrom“ Umrandung des „Grill“ hätte evtl. auch gut ausgesehen …

Tobias
Reply to  Jonas
1 Monat zuvor

Wenn jemand einfach mal das Ding selbst noch nie live gesehen hat – aber schon eine Meinung raus haut…

Die Streben sind nicht aufgedruckt, sondern eingegossen, so wie der Stern, der dreidimensional bei manchen Distronic-Sensoren integriert ist.

Engelbert
1 Monat zuvor

Jabba the Hutts hässlicher Bruder.
Schade das man hier keine Bilder einstellen kann, es ist so perfekt in der Gegenüberstellung

O. Kellänius
Reply to  Engelbert
1 Monat zuvor

lol

Arno
1 Monat zuvor

Wahnsinnig gut geworden! Mir hat der EQS ohnehin schon immer gefallen und mit dem Änderungsjahr nun umso mehr. 822km sind auch eine Ansage.

O. Kellänius
Reply to  Arno
1 Monat zuvor

Im Datum um 10 Tage vertan….?

Arno
Reply to  O. Kellänius
1 Monat zuvor

Mitnichten.

Snoubort
1 Monat zuvor

Tatsächlich gefallen mir die „neuen“ Details im und am Auto, und auch dass die Sterne wieder an den richtigen Stellen und eingekreist auftauchen dürfen – und nicht als LV-Label Verschnitt.

Das bisschen mehr „Mercedesness“ in der Front lässt für mich irgendwie auch den Rest des Designs besser akzeptieren.

Jetzt müssen nur noch diese Hartplaste-Aufsetzplatten in den Türen verschwinden

Zuletzt editiert am 1 Monat zuvor von Snoubort
O. Kellänius
1 Monat zuvor

Wir bleiben voll auf Kurs!
Ahoi Matrosen!

Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Überraschend bei den März-Zulassungen zu sehen, dass sich die E-Autos von Mercedes gar nicht so schlecht verkaufen. So rangiert der EQA mit 1.241 Zulassungen an 4. Stelle im E-Ranking. Der EQE belegt mit 926 Stück noch Platz 10 (zum Vergleich BMW i5 mit 462 Stück) und auf Platz 40 rangiert der EQS mit 217 Verkäufen (vom BMW i7 ganze 75 Stück).

Ralf
Reply to  Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Meine Vermutung: Beim EQA kann man leicht unter 60k € BLP bleiben (bald 70k) für die 0,25 % Besteuerung bei Dienstwagen. Da nehmen viele dann doch lieber einen Mercedes, als einen iD.3 zum Beispiel – meine Vermutung.
EQE überrascht etwas, aber abgesehen vom Design hat das Fahrzeug mich bei einer Probefahrt von allen bisher gefahrenen Elektroautos am meisten überzeugt.

Snoubort
Reply to  Dr. Alexander
1 Monat zuvor

Das stimmt – insb. da die EQ Stückzahlen in Summe rückläufig waren bleibt bei den stabilen (EQS und EQA/EQB) oder sogar recht beeindruckenden (EQE) Zahlen in D die Frage wie hoch hier der MB Dienstwagenanteil ist:

https://ecomento.de/2023/11/14/mercedes-verpflichtet-dienstwagenfahrer-zum-e-antrieb/#:~:text=Bei%20Mercedes%2DBenz%20sollen%20berechtigte,%2Din%2DHybride%20unterwegs%20seien.

Arno
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Dieser Bericht wurde jedoch umgehend von Mercedes dementiert. Kann ich im Großraum Stuttgart auch nicht beobachten…

Snoubort
Reply to  Arno
1 Monat zuvor

Jaein, dementiert wurde die „Pflicht“ – der EQ Anteil dürfte bei den Dienstwagen – und insb. auch bei den Pool-/Abteilungsfahrzeugen etc. dennoch recht hoch sein (schon Mitte 2023 hieß es da etwas von 40%, dürfte noch gesteigert worden sein).

Helfen wird es ja bzgl. Flottenverbrauch bei den aktuellen Entwicklungen im echten Markt auf jeden Fall.

Südhesse
Reply to  Snoubort
1 Monat zuvor

Ich kann aus dem Stehgreif diverse Dienstwagenfahrer nennen, die ganz normal Verbrenner fahren. Ist eine Ente.

Eric_der_kein_Bier_trinkt
1 Monat zuvor

Jetzt versuchen sie noch, mit dem Opa Stern ein paar Senioren anzulocken.

Das Ding ist so hässlich, insbesondere von der Seite, das bringt alles nichts mehr.

Tobias
Reply to  Eric_der_kein_Bier_trinkt
1 Monat zuvor

Das ist Deine Meinung – aber kein Fakt.
Ich finde den EQS sehr Eleganz und gerade durch seine reduzierte Linienführung zeitloser als so manch modischer Pseudo-Schönling…

Marc W.
1 Monat zuvor

Oh, wie unendlich enttäuschender als in den Renderings.
Typisch Kompromiss. Werden all jene nehmen, die nicht anders können.
Ich bin bedient.

Patrick
1 Monat zuvor

Der ist und bleibt hässlich,da nutzt auch der Stern nichts,sry.

Alexander Haupt
1 Monat zuvor

Wenn ich das richtig sehe dann kann man den neuen „Grill“ auch an schon bestehende EQS umbauen. Mit dem Haubenstern geht das ja sowieso. Wenn ich einen EQS hätte würde ich den jetzt umrüsten lassen …

Torben
Reply to  Alexander Haupt
1 Monat zuvor

Von ganz nett auf total häßlich umrüsten, ernsthaft?!

Tim
1 Monat zuvor

Gut gelungen! Meine Meinung.

Ein Elektroauto kann eben nicht aussehen wie in Klassiker. Man muss mit der Zeit gehen. Und dafür gefällt mir das Auto gut!

Pano
1 Monat zuvor

Schon in vier Jahren kommt der Nachfolger und dann wird alles anders.

https://www.caranddriver.com/news/a60334472/mercedes-benz-s-class-eqs-future/

Grüße
Pano

Müller Franz Josef
1 Monat zuvor
Snoubort
Reply to  Müller Franz Josef
1 Monat zuvor

Was denn?

der echte Eric
1 Monat zuvor

es ist sehr erschreckend zu sehen, wie sich sogar auf den MB-internen Seiten das Maul zerissen wird, der EQS kommt einfach Null an bei den Leuten. Und die aktuellen Absatzeinbrüche werden von den Konzern-MA genauso zerpflückt. Bin echt gespannt, wie lange das alles noch gut geht.

S450
1 Monat zuvor

Ansich hübsch und gefällig aber die Kamera im „Grill“ ist ja furchtbar.. wäre das nicht irgendwie symmetrisch zu lösen gewesen?

Tobias
1 Monat zuvor

Sieht geil aus!
…und mit über 800km Reichweite jetzt schon auch nochmal ein Statement.

Als Langstreckenfahrer ist der EQS das einzig valide vollelektrische Angebot am Markt.

Otto
21 Tage zuvor

Das blinkersystem ist total altmodisch bei allen mercedes Modellen es müssten wie bei anderen Modellen laufende Blinker sein beweglich und durchgehendes Leuchtenband hinten das hat sogar schon Opel. Und die Modelle müssten alle ein bisschen schnittiger sportlicher aussehen dann wird es mit dir Verkaufszahlen auch besser funktionieren denke ich!

Otto
21 Tage zuvor

Also hinten bewegliche laufende Blinker das wäre schon mal in allen mercedes Modellen angebracht.