Mercedes-AMG stellt am 17. Oktober 2026 sein neues GT SUV vor – das zweite Modell auf der AMG.EA-Elektroplattform nach dem AMG GT Viertürer. Entwickelt in Affalterbach, gebaut in Sindelfingen und Marktstart Anfang 2027.
Weltpremiere am 17. Oktober 2026
Mercedes-AMG stellt am 17. Oktober 2026 sein neues GT SUV als Weltpremiere vor – direkt im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart Untertürkheim. Das SUV ist das zweite Modell auf der neu entwickelten AMG.EA-Elektroplattform nach dem bereits vorgestellten AMG GT Viertürer. Entwickelt wird der Wagen am AMG-Stammsitz in Affalterbach, produziert im Mercedes-Werk Sindelfingen, der Marktstart ist für Anfang 2027 geplant.
Unterschiedliche Leistungsklassen
Bei Antrieb und Leistung zeichnet sich erneut eine gestaffelte Modellpalette ab: Die Einstiegsversion soll mit zwei Elektromotoren 500 bis 600 PS leisten, ein mittleres Modell kommt auf rund 800 PS, und die Topversion AMG GT 63 SUV setzt auf drei Axial-Flussmotoren mit bis zu 1.169 PS und knapp 2.000 Nm Drehmoment. An der Hinterachse arbeitet eine High-Performance-Antriebseinheit mit zwei Motoren, zwei Siliziumkarbid-Invertern und einem kompakten Getriebe, während an der Vorderachse ein einzelner Motor mit abkoppelbarer Kupplung für weniger Schleppverluste sorgt.
Auch beim Fahrwerk ist wohl einiges geboten: Die steife Plattform mit integriertem Batteriepaket bietet variablen Allradantrieb, 325er-Reifen an der Hinterachse sowie voraussichtlich Luftfederung, Allradlenkung und aktiven Wankausgleich. Trotz Allradantrieb soll ein Frunk vorhanden sein, der etwas größer ausfällt als die 41 Liter beim Viertürer.
Ladeleistung bis zu 600 kW
Die Batterie fasst rund 106 kWh bei einer 800-Volt-Architektur, aufgeteilt auf 18 Module mit insgesamt 2.660 Rundzellen, die direkt mit Öl gekühlt werden. Das soll eine schnellere Wärmeabfuhr ermöglichen als klassische Kühlkonzepte. Als Reichweite werden bis zu 600 Kilometer angegeben, geladen werden kann mit bis zu 600 kW.
Im Innenraum, der bereits ungetarnt zu sehen ist, dominieren ein 10,2 Zoll großes Kombiinstrument und ein 14 Zoll großes, zum Fahrer geneigtes Zentraldisplay, ergänzt um ein separates Beifahrerdisplay. Als Betriebssystem dient MB.OS mit integrierten KI-Diensten wie ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini. Dank der SUV-Karosserie fällt zudem das Platzangebot im Fond großzügiger aus als beim Viertürer-Coupé.
Mit dem GT SUV positioniert sich AMG im wachsenden Segment leistungsstarker Elektro-SUVs, in dem bereits Audi, Porsche, Tesla und Xiaomi vertreten sind – als direkter Konkurrent gilt vor allem der Porsche Cayenne Electric.
Quelle: mbpassion.de





