Die neue Generation der S-Klasse von Mercedes-Benz in der Baureihe 223 steht einmal mehr für die Faszination der Marke und geht mit vielfältigen Neuerungen sowie der zweiten Generation von MBUX (NTG 7) an den Start. Dabei ist die neue Generation voll mit neuester sowie hilfreicher Technik, abgesehen vom neuen Design. Bestellstart erfolgt am 19. September 2020, ausgeliefert wird ab Dezember 2020.

Erste ungetarnte Bilder zur neuen S-Klasse #V223 #W223

Bestelfreigabe erfolgt bereits am 15. September 2020

Die neue S-Klasse besticht nicht nur mit neuen Highlights beim Fahrwerk, u.a. mit einer Hinterachslenkung mit maximalen Lenkwinkel von 10 Grad, sondern wurde die meistverkaufteste Luxuslimousine der Welt nahezu bis ins kleinste Detail neu definiert. Mit einem cw-Wert von 0,22 gehört das Modell jetzt nicht nur zu den strömungsgünstigen Fahrzeugen überhaupt, der Luftwiderstand ist trotz größerer Stirnfläche von 2,5 m²  sogar nun 200 cm² geringer als bisher. Zusätzlich wurden aerodynamische Maßnahmen an Karosserie, Unterboden und Anbauteilen vorgenommen, was das gute Abschneiden im Windkanal sowie im Realverkehr ermöglicht.

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Erste ungetarnte Bilder zur neuen S-Klasse #V223 #W223

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Mit kurzen Überhag vorne, langen Radstand sowie einem ausgewogenen Überhang hinten ist die S-Klasse klassisch gestaltet. Die breite Spur und die außenbündigen Räder sollen das Fahrzeug dazu muskulös wirken lassen. Dabei wurden auf der Seite die sogenannten Charakterlinien deutlich reduziert. An der Front zeigt sich nun ein statusprägender Kühlergrill, wobei vor allen die flacheren Scheinwerfer des Gesicht des Fahrzeuges bestimmen. Die Leuchten besitzen das typische Drei-Punkt Tagfahrlichtsignet.

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Neue S Klasse 223

An der Seite zeigen sich die optionalen in den Türen eingelassenen Türgriffe, die elektrisch ausfahren, sobald sich der Fahrer nähert oder wenn über die Außenfläche des Türgriffs gestrichen wird. Der schlüssellose Zugang erfolgt hier über das KEYLESS-GO System. Die Heckleuchten sind ebenso neu gestaltet und zeigen teils animierte Funktionen (u.a. Wischblinker).

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DIGITAL LIGHT erstmals in der Großserie verfügbar

Erstmals in die Großserie bietet man als Sonderausstattung DIGITAL LIGHT an, was man bislang nur in der Kleinserie von Maybach angeboten hatte. Diese Ausstattung besitzt pro Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei lichtstarken LEDS, mit dessen Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln das Licht gebrochen und gerichtet wird. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung hierbei über 2,6 Millionen Pixel, was eine punktgenaue Lichtverteilung ermöglicht. Der Fernlichtassistent ist beim Ausblenden des Gegenverkehrs oder von Verkehrsschildern somit über 100-mal genauer, als das 84-Pixel Licht der Multibeam LED Scheinwerfer. Besser dargestellt werden auch die Hell-Dunkel-Grenzen und die Lichtverteilung selbst, was hier dann Nebellicht, Autobahnlicht oder Citylicht mit dessen Ausleuchtung optimiert.

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Das System ermöglicht zusätzliche Assistenzfunktionen:

  • Warnung vor erkannten Baustellen durch Projektion eines Baggersymbols auf die Fahrbahn
  • Warnung und Markierung durch ein Spotlight auf erkannte Fußgänger am Fahrbahnrand
  • Hinweis auf Ampel, Stoppschild oder Einfahrverbot durch Projektion eines Warnsystems auf die Fahrbahn
  • Unterstützung auf verengten Fahrbahnen (Baustelle) durch Projektion von Führungsmarkierungen auf die Fahrbahn.

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Antrieb der neuen S-Klasse zum Marktstart

Zum Marktstart wird Mercedes-Benz die V-Klasse als Otto- und Dieselvariante in verschiedenen Leistungsstufen anbieten. Die V8 Motorisierung mit integrierten Starter-Generator (ISG) und 48 Volt Bordnetz wird folgen. Der Plug-In Hybrid mit einer rein elektrischen Reichweite von rund 100 Kilometern folgt 2021.

  • S 450 4MATIC, M 256 R6, 270 kW / 367 PS + 16 kW/22 PS EQ Boost (WLTP-Verbrauch: 9,5-7,8 l)
  • S 500 4MATIC, M 256 R6, 320 kW/ 435 PS + 16 kW/22 PS EQ Boost (WLTP Verbrauch: 9,4-8,0 l)
  • S 350 d, OM 656 R6, 210 kW / 286 PS (WLTP Verbrauch 7,7-6,4 l)
  • S 350 d 4MATIC, OM 656 R6, 210 kW / 286 PS (WLTP Verbrauch 7,9-6,5 l)
  • S 400 d 4MATIC, OM 656 R6, 243 kW / 330 PS (WLTP Verbrauch 7,9-6,7 l)

Alle Motorisierungen der neuen S Klasse Generation sind serienmäßig mit 9 G Automatikgetriebe ausgestattet.

Erste ungetarnte Bilder zur neuen S-Klasse Generation #V223 #W223

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Die Karosserie

Die neue Aluminium-Hybrid-Rohbau Karosserie besitzt einen Aluanteil von über 50 Prozent. Die hohe Karosseriesteifigkeit war Basis für den ausgezeichneten Geräusch- und Schwingungskomfort. Hinzu kam viel Feinarbeit. So sind die Durchbrüche der Kabeltüllen an der Stirnwand beispielsweise doppelt abgedichtet. Zur Realisierung des im Innenraum als kultiviert und unaufdringlich wahrnehmbaren Motorsounds wurde die Stirnwandisolation bis in den seitlichen Bereich der A-Säule und in den Bodenbereich vergrößert.

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Erstmals werden bei Mercedes-Benz in Großserie Akustikschäume in ausgewählten Rohbauprofilen eingesetzt. Dabei wird ein spezieller Schaum im Rohbau platziert, solange die Stellen noch zugänglich sind. Bei der kathodischen Tauchlackierung (KTL) im Ofen expandieren die Schäumlinge dann. Mit dieser Maßnahme konnte die Schalldichtheit der Karosseriestruktur entscheidend verbessert werden – beispielsweise der Schalleintrag durch die C-Säule.

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Innenraum: mehr Luxus und intelligentere Technik

Im Innenraum der S-Klasse erreicht der moderne Luxus das nächste Niveau. Die Designer haben ein von Eleganz, Hochwertigkeit und Leichtigkeit geprägtes Wohlfühlambiente mit Lounge-Charakter geschaffen. Mit ihrer neuen Architektur, der modernen Flächengestaltung und der ergonomischen Displayanordnung ist die Instrumententafel ein Highlight.

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Doch das Wohlfühl-Programm geht weiter: Mit hohem Fahr- und Geräuschkomfort sowie einem umfangreichen Angebot an ENERGIZING COMFORT Programmen kümmert sich die S-Klasse um das Wohlbefinden ihrer Passagiere. Fit bleiben diese auch dank der wirkungsvollen Luftfilterung, die ihre hinzugewonnene Leistungsfähigkeit auch durch den neuen Namen ENERGIZING AIR CONTROL signalisiert.

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Die neue Mercedes-Benz S-Klasse Generation der Baureihe 223 wird auf vielen Feldern intelligenter, das Fahrerlebnis ist auf der nächsten Stufe. Zu den digitalen Innovationen unter anderem von MBUX (Mercedes-Benz User Experience mit Unterstützung von 27 Sprachen) kommen Neuheiten, die den Fahrspaß steigern und ihn gleichzeitig noch sicherer machen: Dazu zählen die Hinterachslenkung mit großem Lenkeinschlag und Sicherheitsinnovationen wie der Fondairbag.


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Als neue Funktion von PRE-SAFE® Impuls Seite kann das aktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL die Karosserie kurz vor einem erkannten Seitenaufprall (beidseitig) anheben. Die konsequent weiterentwickelten Fahrassistenzsysteme sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren. Dank verbesserter Umfeldsensorik können beispielsweise die Parksysteme den Fahrer nun noch besser beim Rangieren unterstützen. Durch die Einbindung in MBUX erreicht die Visualisierung neue Dimensionen.

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In der neuen S-Klasse geht die zweite Generation von MBUX an den Start. Der Innenraum wird noch digitaler und intelligenter, denn Hard- und Software haben einen großen Sprung gemacht: Auf den bis zu fünf großen Bildschirmen, teils mit (optionaler) OLED-Technologie, erleichtern brillante Ansichten die Steuerung von Fahrzeug- und Komfortfunktionen. Die Möglichkeiten der Personalisierung und der intuitiven Bedienung sind wesentlich umfangreicher geworden. Das gilt im Fond, aber auch für den Fahrer: So ermöglicht zum Beispiel das neue 3D-Fahrer-Display auf Knopfdruck erstmals eine räumliche Szenenwahrnehmung durch Eye-Tracking. Echte Tiefenwirkung wird erzielt, ohne dass eine spezielle 3D-Brille getragen werden muss.

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Zwei unterschiedliche Head-up-Displays (HUD) sind auf Wunsch erhältlich. Das größere HUD bietet Augmented-Reality (AR-)Inhalte. So werden bei der Navigation z.B. animierte Abbiegepfeile virtuell und passgenau über die Fahrbahn gelegt. Bei den Assistenzfunktionen werden Informationen beispielsweise zum Aktiven Abstands-Assistenten angezeigt. Das Bild liegt virtuell in einer Entfernung von etwa 10 Metern. Die Anzeigefläche entspricht einem Monitor mit einer Diagonalen von 77 Zoll.

Der Sprachassistent „Hey Mercedes“ ist noch dialog- und lernfähiger durch Aktivierung von Onlinediensten in der Mercedes me App. Ferner können bestimmte Aktionen auch ohne den Aktivierungsbegriff „Hey Mercedes“ ausgelöst werden. Dazu gehört die Annahme eines Telefonanrufs. „Hey Mercedes“ erklärt nun auch Fahrzeugfunktionen und beantwortet Fragen zum Allgemeinwissen. Der Sprachassistent lässt sich in der S-Klasse nun auch vom Fond aus bedienen.

Die Rechenleistung des neuen MBUX Systems wurde übrigens um 50 Prozent angehoben, die Speicherbandbreite beträgt hier 41.790 MB/s.

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Mithilfe von Kameras in der Dachbedieneinheit und lernenden Algorithmen erkennt der MBUX Interieur-Assistent jetzt zahlreiche unterschiedliche Bedienwünsche. Dabei interpretiert er Kopfrichtung, Handbewegungen und Körpersprache und reagiert mit entsprechenden Fahrzeugfunktionen. Der MBUX Interieur-Assistent bietet nicht nur Bedienkomfort, sondern unterstützt auch in Sachen Sicherheit. So gibt er dem Fahrer schon vor Fahrtbeginn einen Hinweis, wenn die Kamera z.B. einen Kindersitz auf dem Beifahrersitz erkannt hat, der Sicherheitsgurt dort aber nicht gesteckt ist.

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Mit der MBUX Smart Home-Funktion wird die S-Klasse jetzt zur Schaltzentrale auch für die Wohnung: Mobile Intelligenz ermöglicht höchsten Bedienkomfort aus der Ferne. Denn das Zuhause vieler Menschen wird immer intelligenter. Unter dem Oberbegriff „Smart Home“ machen WLAN und Sensoren das Heim kommunikativ: Temperatur und Beleuchtung, Rollläden und Elektrogeräte lassen sich aus der Ferne überwachen und schalten. Bewegungsmelder und Fensterkontakte informieren über erwünschten oder unerwünschten Besuch.

Mit der neuen Fahrzeug-Generation hat sich der Innenraum vollends zum „third place“ entwickelt, einem Refugium zwischen Zuhause und Arbeitsplatz. Nahezu alle Komfortmaße beider Varianten, der S-Klasse mit kurzem und mit langem Radstand (W/V 223), auf den vorderen wie hinteren Sitzplätzen wurden verbessert. Entsprechend großzügig fällt das Raumgefühl aus. Hierzu die wichtigsten Maße:

S Klasse Sindelfingen

Zu den Highlights zählen neben den bis zu fünf Bildschirmen die großen Zierteile in der Instrumententafel und im Fond (bei der Komfortsitz-Variante). Sie umfließen die Passagiere und stellen die konsequente Weiterentwicklung des Wrap-around-Effekts dar. Eine besonders reizvolle Ausführung bei den Zierteilen ist offenporiges Holzfurnier, das von feinen, formfolgenden Intarsien aus echtem Aluminium durchzogen wird.

Neues Gestaltungselement sind die flachen Mitteldüsen mit ihrer Vierer-Signatur und horizontal gelagerten Gondeln. Jeweils zwei schmale, vertikale Seitendüsen bilden den formalen Abschluss der Instrumententafel.
Fahrer- und Zentral-Display bieten ein ganzheitliches, ästhetisches Erlebnis. Das Erscheinungsbild der Bildschirme lässt sich mit insgesamt vier Anzeigestilen (Dezent, Sportlich, Exklusiv, Klassisch) und drei Modi (Navigation, Assistenz, Service) individualisieren.

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Zum bequemen Sitzen verhelfen bei den Frontsitzen bis zu 19 Motoren – eine Zahl, die auf die Komplexität der in den Sitzen verbauten Technik verweist. Doch Komfort ist nicht genug: Auch bei der Sicherheit spielen die Sitze eine zentrale Rolle. Und natürlich auch beim luxuriösen Wohlfühlen: Alle in der S-Klasse verfügbaren Sitze sind mit dem AGR-Siegel der Aktion Gutes Sitzen1 ausgezeichnet.

In der neuen S-Klasse gibt es zehn verschiedene Massageprogramme. Sie nutzen die Vibrationsmotoren und können den Effekt der entspannenden Massage nach dem Hot-Stone-Prinzip auch mit Wärme steigern. Hierfür wird die Sitzheizung mit den aufblasbaren Luftkammern der Aktiv-Multikontursitze kombiniert. Die Luftblasen sitzen jetzt dichter an der Sitzoberfläche und sind somit noch besser zu steuern und zu spüren.

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Fünf verschiedene Fondsitzvarianten ermöglichen es, den Rücksitzraum der S-Klasse stärker als Arbeits- oder Ruheplatz zu konfigurieren. Neu ist ein beheizbares Zusatzkissen für die Kopfstütze, das für die beiden elektrisch einstellbaren Fondsitze verfügbar ist. Verstellweg und -winkel von Beifahrersitz in Chauffeurkonfiguration und dahinter befindlichem Liegesitz wurden vielfach verbessert.

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Automatisiertes Fahren und Assistenzsysteme

Mit der neuen S-Klasse wird Mercedes-Benz den Schritt zum sicheren Betrieb einer hochautomatisiert fahrenden S-Klasse technisch realisieren und den anspruchsvollen gesetzlichen Anforderungen an das Level-3-System gerecht werden. Voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2021 wird der neue DRIVE PILOT bei hohem Verkehrsaufkommen oder bei Stausitationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland hochautomatisiert fahren können. Zusätzlich wird der Fahrer durch neue und erweiterte Fahrassistenzsysteme unterstützt, wobei die bislang bekannten Level 2 Ausstattungen des Vorgängers zukünftig Serienumfang sein werden.

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Dank leistungsfähigerer Umfeldsensorik können die Park-Systeme den Fahrer besser beim Rangieren unterstützen. Durch die Einbindung in MBUX gestaltet sich die Bedienung intuitiver und schneller. Die optionale Hinterachslenkung ist in die Park-Assistenten integriert, die Berechnung der Fahrspuren (Trajektorien) entsprechend darauf abgestimmt. Notbremsfunktionen dienen besonders dem Schutz anderer Verkehrsteilnehmer.

Mit dem Remote Park-Assistenten kann der Fahrer das Fahrzeug per Smartphone ein- und ausparken. Die Bedienung wurde wesentlich vereinfacht. Mit der Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT ist die S-Klasse für Automated Valet Parking (AVP, SAE-Level 4) vorbereitet. Zusammen mit der benötigten Sonderausstattung und dem entsprechenden Connect-Dienst (länderabhängig) hat die neue S-Klasse Generation die Technik an Bord, um vollautomatisiert und fahrerlos in mit AVP-Infrastruktur ausgerüsteten Parkhäusern ein- und auszuparken, sofern die nationalen Gesetze einen solchen Betrieb erlauben.

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Fahrwerkssysteme der neuen Generation

Die Hinterachslenkung (Sonderausstattung) mit einem Lenkwinkel von bis zu 10° steigert zukünftig die Handlichkeit der neuen Generation in der Stadt auf das Niveau eines Kompaktwagens. Der Wendekreis der S-Klasse mit langem Radstand und Allradantrieb beispielsweise verringert sich mit Hinterachslenkung um 1,9 Meter auf 10,9 Meter.

Das optionale vollaktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL auf 48-V-Basis bietet eine einzigartige Synthese aus Komfort und Agilität und darüber hinaus noch zusätzlichen Schutz bei einem Seitencrash. Serienmäßig ist die Luftfederung AIRMATIC mit kontinuierlicher Verstelldämpfung ADS+ in der neuen S-Klasse Generation vorhanden. Eine enge Vernetzung aller Fahrwerk- und Regelsysteme bringt ein Höchstmaß an Stabilität und Sicherheit. Jetzt verstärkt Mercedes-Benz mit einer neuen Funktion von PRE-SAFE® Impuls Seite die Maßnahmen in der Vorunfallphase: Bei einem drohenden Seitenaufprall kann die Karosserie durch das E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk innerhalb weniger Zehntelsekunden um bis zu 80 Millimeter angehoben werden. Die Folge ist eine Entlastung der Türstrukturen, da der Schweller durch die erhöhte Position einen größeren Teil der Lasteinleitung übernehmen kann. Somit können sich die Deformationen der Fahrgastzelle und die damit einhergehende Belastung der Insassen verringern. Zum Erkennen eines potenziellen Seitencrashs wird Radarsensorik genutzt.

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Unfallschutz: neue Frontalairbags für die Fondinsassen

Im Experimental-Sicherheits-Fahrzeug ESF 2019 hat Mercedes-Benz 2019 gezeigt, an welchen Ideen die Sicherheitsexperten des Unternehmens arbeiten. Unter den mehr als 20 Innovationen waren seriennahe Entwicklungen wie der Fondairbag, der jetzt als Sonderausstattung in der S-Klasse verfügbar wird. Der Frontalairbag für den Rücksitz entfaltet sich aufgrund seiner neuartigen Bauart mit einer röhrenartigen Struktur besonders schonend. Bei schweren Frontalkollisionen kann der Fondairbag für die angeschnallten äußeren Fondinsassen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken deutlich reduzieren.

Der neue Mittenairbag hingegen positioniert sich je nach Aufprallrichtung, Unfallschwere und Belegungszustand bei einem schweren Seitenaufprall zwischen Fahrer und Beifahrer und kann so das Risiko eines gegenseitigen Kopfkontakts reduzieren. Der Mittenairbag ist mittig im Fahrzeug in die Lehne des Fahrersitzes integriert.

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Nachhaltigkeit

In der neuen Generation der S-Klasse kommen Bauteile mit einem Gesamtgewicht von über 98 kg aus ressourcenschonenden Materialien zum Einsatz. Die Zahl der Bauteile, die Rezyklate enthalten, erreicht 120 – mehr als doppelt so viele wie beim Vorgänger. Weitere knapp 40 kg stammen aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Prozess der umweltgerechten Entwicklung ist mit konkreten Zielen fest in der Fahrzeugentwicklung verankert. Die Umweltaspekte werden bereits in der Konzeptionsphase berücksichtigt.

Bei den Bodenbelägen wurde auf ein neues Recyclinggarn umgestellt. Dieses Garn, Markenname ECONYL®, besteht aus regeneriertem Nylon. Es wird hergestellt durch die Rückgewinnung von Nylonabfällen, die zur Deponierung bestimmt sind, beispielsweise alte Fischernetze, Stoffreste aus Mühlen und Teppichböden. Diese werden gesammelt und in ein neues Garn verwandelt, das die gleichen Eigenschaften wie Nylon aus neuem Rohstoff hat. Der Recycling-Prozess spart CO2 im Vergleich zu einer Neuware. Zugleich kann Mercedes-Benz damit weitere Materialkreisläufe schließen.

Weitere Impressionen der S-Klasse in der Galerie:

Bilder: Daimler AG

43 Kommentare
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Achim
1 Jahr zuvor

Ein Hammer! Wahnsinn was da geleistet wurde. Respekt!

Rahib Ahmad
Reply to  Achim
1 Jahr zuvor

Hervorragendes Design. Die Technik ist auch Top Notch!

Thomas_H
1 Jahr zuvor

Wirkt elegant und zukunftsweisend . Viel besser als erwartet, sehr positiv überrascht.

Stefan Camaro
1 Jahr zuvor

Ein wirklich tolles Fahrzeug das meiner Meinung nach Weltspitze ist und den Weg in die Zukunft weißt.
Hoffentlich sind viele der neuen Techologien und Higlights serienmäßig an Bord.

TJ
1 Jahr zuvor

Nailed it!

…bis auf die Rückleuchten vielleicht

Carsten
Reply to  TJ
1 Jahr zuvor

Rückleuchten a la Häuptling “hängende Lippe” – so sehen sie aus.

Andre Koch
1 Jahr zuvor

Traurig, die i-pad Innenausstattung, die monströse Front mit dem viel zu großem Grlll und den zu großen Rippenabständen , einfach grausig. Heckleuchten mit den Zacken nach unten…fiel da niemand was schönes ein ?
Das einzige das passt ist die Ansicht von der Seite, sehr kompakt und schönes Heck.

Helge
Reply to  Andre Koch
1 Jahr zuvor

@Andre Koch,
Beim großen Grill hatte man wohl den 7er BMW als Vorbild und die Displays hätte man auch schöner einfassen können
Mal abwarten, wie gut sie sich verkauft, Sie muß sich gut verkaufen, sonst……

Ch4nger
1 Jahr zuvor

Sieht sehr gut aus!

Hightechsilber
1 Jahr zuvor

Danke Mercedes, einfach nur beeindruckend, in jederlei Hinsicht, alles wie aus einem Guss, so wünscht man sich Mercedes…

Wildschütz Jennerwein
1 Jahr zuvor

Ola, Ola, Gorden, Gorden!! Der Herr hat uns erhört!

AMG Power
1 Jahr zuvor

Ein toller Wagen, sieht richtig gut aus.

Helge
1 Jahr zuvor

@Markus Jordan
Kleiner Schreibfehler:

“Zum Marktstart wird Mercedes-Benz die V-Klasse als Otto- und Dieselvariante in verschiedenen Leistungsstufen anbieten

Soll sicher S-Klasse heißen.

düdowüdo
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Och, so einen V400d fänd ich schon ganz prima 🙂

Nai
1 Jahr zuvor

Wirklich schön geworden. Von Außen her sehr stimmig bis auf die Wischblinker abgekupfert von Audi das Heck sieht wie das eines A8 D4 Facelift aus. Die Front ist sehr schön.
Innen tja………..Geschmäcker sind eben verschieden. Mir gefällt es nicht. Dieser ganze Touch, Sprach-Assi Kram.
in einem Auto nein Danke.
Mir persönlich fehlt dieses Barocke mit einer Priese Neoklassizismus.
Mit dem Tesla-Actros Innenraum werde ich nicht so richtig warm. Vielleicht mit der Zeit.

Aber ansonsten als Paket der Benchmark schlecht hin. Tolle Arbeit und großes Lob an die Entwicklerteams. Das Designerteam bemühte sich zumindest…………..

Audi und BMW können einpacken. Allein das Digital Light! Hammer! Wird auch der W206 bekommen.

E-Klässler
1 Jahr zuvor

Ist die Heckkamera nicht mehr versenkt ?

Tom
Reply to  E-Klässler
1 Jahr zuvor

Ist sie schon. Bei den meisten Bildern ist die Kamera ausgefahren, da der Wagen steht oder nur langsam rollt. Bei diesem hier ist sie eingefahren:
comment image

Torben
1 Jahr zuvor

Keine Ahnung, wo an diesem Interieur was schön sein soll, aber gut, jeder Geschmack ist anders, zum Glück!

Neoaltair
1 Jahr zuvor

Sieht sehr schick aus. Die Technik ist auch Top Notch!

Dietrich Wolf
1 Jahr zuvor

Absoluter Traumwagen bis ins letzte Detail freu mich schon auf den Konfigurator! Es können sicher Traumhafte Farb- und Materialkombinationen zusammengestellt werden. Schön wäre wenn Mercedes auch 60 Farbein für innen und Aussen anbieten würde wie Bentley. ( da sind sie nicht so flexiebel bzw bewerben die individualisierung zuwenig!) Ich bin kein fan von Grau mit grau und schwarz…. Ist Geschmacksache und viele Varianten können elegant sein. Wer an diesem Fahrzeug noch kein Gefallen gefunden hat der wird es später nachholen. Ist wie ein neues Musikalbum was man ein paar mal anhört und es dann für perfekt hält. Heck, Front, Seiteanansicht super elegant und unaufdringlich gelöst. Ich bin sehr positiv überrascht!! Gratulation ans gesamte Entwicklungsteam von Mercedes. Leider steht uns der heftigste Finanzrash und Rezession ins Haus aber wer das 2021 überlebt wird sich sicher so einen Wagen leisten.

Lackfarbe
1 Jahr zuvor

Heckleuchten zu einfallslos.

harry
Reply to  Lackfarbe
1 Jahr zuvor

Da hätte ich mir auch etwas mehr Exklusivität gewünscht. Aber sonst absolut top. Das Interieur ist mega.

stefan
1 Jahr zuvor

außen top, innen flop… so gut mit der wagen auch außen gefällt, die mittleren lüftungsdüsen, das monster i-pad, der actros tacho, der große mülleimer dahinter sowie das glanzplastik unterhalb des mitteldisplays gehen gar nicht. finde den innenraum absolut nicht gelungen. zu aufgeregt, zu wild, zu viele materialien… die zeitlose eleganz ist absolut verloren gegangen.

Helge
Reply to  stefan
1 Jahr zuvor

@Stefan
Naja, vielleicht läßt sich das viele Glanzplastik noch (gegen Aufpreis) gegen Holz tauschen. Könnte ich mir gut vorstellen. Und was den “Mülleimer” betrifft. Viel anders lässt sich ein Head-up Display leider nicht gestalten, wenn man mal von der Scheibenlösung absieht, mit der andere Hersteller bei Head-ups arbeiten.
Wen es stört, der muß es ja nicht ordern.

stefan
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

früher war halt ein dach über dem tacho… so sind die mülleimer nicht so aufgefallen, zumal der beim w223 extrem großzügig sein scheint…

bisher sieht man mit ausnahme vom carbon zierelement, leider bei jedem anderen zierelement in der mittelkonsoke glanzplastik… ebenfalls gibt es keine alternative zu dem glanzplastik-lenkrad…

haben die sich eigentlich gedanken gemacht wie die Kisten in fünf Jahren von innen aussehen? wobei… interessiert ja nicht… werden ja auf drei Jahre geleast und was danach kommt ist egal…

Nexusband
Reply to  stefan
1 Jahr zuvor

Sehe ich genauso…außen absolut top, gefällt mir richtig gut. Innen…ne – das geht gar nich.

Herr Schmidt
1 Jahr zuvor

Man beachte den ersten Absatz, dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.
https://autophorie.de/2020/09/02/die-neue-s-klasse-br-223/#more-48857

Chris
1 Jahr zuvor

Man kann ja über viele (kleinliche) Entscheidungen und Änderungen in der letzten Zeit meckern… Aber das Teil ist nun mal wirklich ein Siegerauto! 🙂

Helge
1 Jahr zuvor

Schade nur, daß unter Haube bezüglich alternativer Antriebe (noch) kein so ein “Innovations-Feuerwerk” gezündet wurde, wie bei den technischen Neuerungen im Innenraum. Hoffentlich kommt das noch.
Da hatte ich mir mehr erhofft, als nur Plug-In Hybride, – als Zeichen an die Konkurrenz und als Zeichen in ein neues automobiles Zeitalter.

harry
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Was soll denn da noch kommen außer Plug in Hybride, vielleicht ein Warp Antrieb???

Tom
Reply to  Helge
1 Jahr zuvor

Hybrid hätte am Anfang kommen müssen! Der Verweis auf die “vollelektrische S-Klasse” EQS ist im Video gut, kommt aber in den Zeitungsberichten nicht vor. Hier wird natürlich als erstes nach Zukunft gefragt. Und nur Verbrenner vorstellen ist nicht Zukunft.

MBtrac
1 Jahr zuvor

Wann wird der Konfigurator freigeschaltet? Will haben!

Mot0r
1 Jahr zuvor

Fantastisch! Technisch und optisch.

Marc W.
1 Jahr zuvor

Die von mir immer erhofften, erwünschten technoiden, harten Linien sind – verwirklicht, sehr schöne Scheinwerfer, überraschend gelungene Heckleuchten ! Sehr würdige Fortführung der S-Historie !
Das Interieur ist schlichtweg – nicht meine Welt. Zum Fortbleiben. Möge es anderen gefallen.

Thomas
1 Jahr zuvor

Ist denn damit zu rechnen, dass der V8 noch dieses Jahr kommt? Ich wollte den 223 eigentlich jetzt bestellen, aber ich will ihn nur als V8.

Und wird man die Hardware für das autonome Fahren Level 3 schon jetzt bestellen können und es wird dann nächstes Jahr per Over-Air-Update freigeschaltet, oder muss ich für den Piloten auch bis nächstes Jahr warten?

jum
1 Jahr zuvor

In dem halbstündigen Präsentationsvideo wurde der EQS zumindest kurz angesprochen – allerdings „für einen anderen Tag“. Bis zu 700 km Reichweite sollen es angeblich sein…

Uwe Richter
1 Jahr zuvor

Hallo,ich werde mir zwar nie diese wunderschöne S Klasse leisten können,aber ein Mercedes in diesem Format,ist und bleibt ein Mercedes.Hier kann sich Tesla und Co.mal eine Scheibe abschneiden.

MBEng
1 Jahr zuvor

Ich hätte eine Frage zu dem Modell mit der weißen Lackierung. Auf den Bildern ist zu erkennen, dass es auf dem Dach kurz vor der Heckscheibe einen kleinen “Buckel” gibt. Die anderen Modelle scheinen das nicht zu haben. Habt ihr Infos dazu, was es damit auf sich hat?

JB1
1 Jahr zuvor

Eine Produktpräsentation ohne technische Daten wie Fahrzeuggewicht oder z.B. den Tankinhalt? Das macht mich stutzig…

Tony
Reply to  JB1
1 Jahr zuvor

den tankinhalt und co erfährt man doch meist erst zur bestellfreigabe wenn es die preisliste gibt. an die große glocke hängt man da natürlich nichts. ist ja auch derbst peinlich und absurd wenn der tank einfach mal um bis zu 20 liter kleiner wird wie beim sprung 221 auf 222. mal sehen was uns hier blüht. die diesel mit 50 liter tank? das wäre doch mal fortschrittlich und toll. und man hätte wieder so viel gewicht gespart.

Hightechsilber
1 Jahr zuvor

Mal zur Front: Ja die ist prägnanter, strenger, cooler geworden und strahlt eine angenehme Präsenz aus. Und der ikonische Mercedes Kühlergrill hat sich sichtbar weiterentwickelt und wurde modern und zeitlos für die 2020er Jahre neu designt. Aber irgendwelche Vergleiche mit den zum Teil rießengroßen Mitbewerber-Kühlergrills sehe ich da nicht. Denn die sind sichtbar größer geworden im Vergleich zu ihren Vorgängern und Pre-Facelifts. Dagegen bei Mercedes: im direkten Vergleich zum 222 vielleicht nicht unbedingt kleiner aber doch deutlich sinnlicher und bei anhaltender Präsenz irgendwie mit mehr Understatemant, vielleicht ansatzweise zu vergleichen mit dem Wechsel vom 140er zum 220er…

Dirk
1 Jahr zuvor

Manchmal fragt man sich echt, was so ein Innenraum-Designer so den ganzen lieben Tag lang denkt. Bei unserem bisherigen X222 haben wir extra das matte/offenporige Holz genommen, weil wir keine speckig-glänzende Fläche mehr im Fahrzeug haben wollten. Nun wird im W/V/X223 scheinbar das offenporige Holz mit speckig-glänzenden Plastikteilen kombiniert. Ist das Mercedes’ Ernst?

Achim
1 Jahr zuvor

Ich verstehe die Aufregung nicht. Kunststoff gibt es schließlich wie alles andere auch in verschiedenen Qualitäten. Der hier benutzte wird wohl sehr hochwertig sein und wie edler Klavierlack aussehen. Und gegen Fingertatzen soll putzen helfen…. Jede Oberfläche sieht nach Begrabschen speckig aus wenn man sie nicht ab und zu reinigt. Ich finde das Interieur sehr, sehr modern, sieht richtig gut aus und am Puls der Zeit für eine neue Generation. Beim Smartphone wollen auch alle keine Tasten mehr….