Mercedes-Benz C-Klasse nicht mehr frei bestellbar

Die Mercedes-Benz C-Klasse als Limousine- oder T-Modell (W/S 206) ist als frei konfigurierbares Fahrzeug (BTO) nicht mehr bestellbar. Mercedes bietet hier nur noch Fahrzeuge aus dem Bestand. Hinsichtlich der kommenden Modellpflege jedoch nicht ungewöhnlich.

Bereits seit Ende Mai 2026 nimmt Mercedes-Benz keine Bestellungen für die C-Klasse als Built-to-Order (BTO) mehr an. Wer an der aktuellen C-Klasse noch Interesse hat, muss hier auf Fahrzeuge auf dem Bestand des Herstellers zurückgreifen, statt nach eigenen Geschmack seine Wunschausstattung zu wählen. Auf viele Bestandsfahrzeuge gibt es dazu bis zu 25 Prozent Rabatt.

Der Bestellstopp für die C-Klasse als Verbrennervariante der Baureihe 206 war zu erwarten, zumal sich Mercedes-Benz bereits schon auf die Modellpflege vorbereitet, die voraussichtlich im August 2026 präsentiert wird, u.a. mit MBUX, aktualisierten Motorisierungen (u.a. mit AMG C 53 4MATIC+ mit Sechszylinder-Benziner) sowie Mercedes Pattern im Scheinwerfer. Eine Änderung bei den Heckleuchten wird es nur bei der C-Klasse Limousine geben, während das T-Modell unverändert die aktuellen Rückleuchten behält. Entsprechend muss auch die Produktion umgestellt werden.

Einen genauen Termin für die Umstellung auf die modellgepflegte Variante der C-Klasse als Limousine bzw. T-Modell der Baureihe 206 liegt uns noch noch nicht vor, Details sollte es jedoch spätestens mit der Vorstellung der „Mopf“-Variante geben. Die entsprechende Bestellfreigabe dafür ist noch nicht erfolgt.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG

11 Kommentare
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Snoubort
26 Tage zuvor

Endlich kommen die Sterne in den Scheinwerdern, das war sicher der meistgenannte Kritikpunkt der Kunden an dem Fahrzeug bisher…

Raimund Ritzi
Reply to  Snoubort
26 Tage zuvor

Scherzkeks !

Hightechsilber
Reply to  Snoubort
26 Tage zuvor

Denke mal dass das Design der Scheinwerfer eher der ‚horizontalen und auch vertikalen Design-Affinität‘ folgt (und damit mehr oder weniger unabhängig der dann doch relativ kurzfristigen Kritik wenn man in Auto-Entwicklungszeiten denkt)… 😉

Dass der Abschied vom ungeliebten schwarzen Hartglanzplastik bei manchen Bauteilen viel mehr Vorlaufzeit braucht sieht man gut an der Modellpflege der S-Klasse und am neuen VLE, da spielt dann die ‚horizontale und vertikale Design-Affinität‘ direkt und indirekt auch wieder mit rein (und natürlich auch die Interieur-Strategie im Allgemeinen)…

Zuletzt editiert am 26 Tage zuvor von Hightechsilber
Hans w.
Reply to  Snoubort
22 Tage zuvor

Ich fahre so eine Variante aus 3 Gründen:

– ist seltener
– war gebraucht bei gleicher Ausstattung günstiger
– hat ein 40mm höheres Fahrwerk, beseitigt die Aufsatzproblematik der normalen Version
(bei mir)

Sonst hat das keinerlei Vorteile, ich glaube der Luftwiderstand ist minimal schlechter als ohne.

Michael Sommerfeldt
26 Tage zuvor

Was sind das eigl. für schwarze Plastik-Verkleidungen an den Radhäusern? Was bringt sowas. Ist doch nicht schön.

Michael Sommerfeldt
Reply to  Markus Jordan
26 Tage zuvor

Und das schützt dann gegen Steinschlag und somit potentiellen Rost ?

Quenti
Reply to  Markus Jordan
25 Tage zuvor

Theoretischer Vorteil: Ist unempfindlicher gegen Steinschläge und der Austausch ist billiger als ein neu lackierter Kotflügel.

Historischer Grund: Audi hat es einst mit dem Allroad Quattro vorgemacht – der wirklich gern von Jägern im Wald bewegt wurde – und seitdem machen es alle so.

Realer Grund: Man hat dem Kunden über Jahren suggeriert, dass unlackiertes Plastik, eckige Radhäuser und eine hohe Motorhauben für „Gelände“ stehen. Mit diesen drei Zutaten wurde aus dem Golf Plus ein Tiguan. Und wenn man nicht ganz so viel Geld für ein neues Modell ausgeben will nimmt man halt nur ein bisschen schwarzes Plastik.

Auch wenn das abfällig klingt… ich kann es keinem Hersteller vorwerfen. Ein paar billige Plastikteile dran geklebt und schon kann man ordentlich Aufpreis nehmen. Funktioniert von Dacia bis Mercedes. Wäre wirtschaftlich dumm das Geld nicht mitzunehmen.

Urs
Reply to  Michael Sommerfeldt
25 Tage zuvor

So wirkt das Radhaus größer (mehr Schwarz-Anteil wie der Reifen) und SUV-artiger ohne andere Nachteile wie schlechteren Luftwiderstand oder mehr verwirbeltes Wasser auf der Türe zu erzeugen.

Christoph
26 Tage zuvor

Vermutlich Bestellfreigabe nach den Werksferien