Endlich zeigt Mercedes-Benz öffentlich das EQS SUV Modell – als bereits drittes Modell auf der neu entwickelten EVA2 Plattform für reine Elektrofahrzeuge. Das neue Modell bietet Offroad-Funktionalität & Platz für bis zu sieben Passagiere.

Das neue EQS SUV: Bilder und Details zum Siebensitzigen SUV

Die wichtigsten Maße vorab

Das EQS SUV teilt sich zusammen mit dem EQS Modell den langen Radstand von 3.210 Millimeter, ist jedoch über 20 Zentimeter höher. Bei den Abmessungen misst der EQS SUV eine Länge von 5.125 mm, sowie 1.959 mm Breite (ohne Außenspiegel) sowie 1.718 mm Höhe (als 5-Sitzer). Aufgrund der Dimensionen und den Vorteilen der EVA2-Plattform profitieren vor allen die Innenraummaße.

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Der Wendekreis für das SUV-Modell liegt mittels 4.5 Grad Hinterachslenkung bei 11,9 Metern, mit 10 Grad bei 11 Metern. Das Kofferraumvolumen gibt man mit 645-2.100 Litern in der fünfsitzigen Variante, als Siebensitzer mit 565-2.020 Litern an. Das Leergewicht des Modells teilt man in der Pressemitteilung hingegen nicht mit, was nach Aussagen bei der Präsentation vor Ort jedoch bei stattlichen 2.7 Tonnen liegen soll. Mit Beladung liegt man aber noch unterhalb der Grenzen des normalen “B” Führerscheins. Die Anhängelast liegt bei 1.800 kg.

Das neue EQS SUV: Bilder und Details zum Siebensitzigen SUV

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Antriebe: Maybach-Variante bereits in Vorbereitung

Bei den Antrieben bietet man drei verschiedene Motorisierungen für das elektrische SUV-Modell an, die sich zur EQS Limousine leicht unterscheiden. Neben dem EQS 450+ mit reinen Hinterradantrieb mit 265 kW sowie 568 Nm Drehmoment gibt es ebenso die beiden 4MATIC Allradvarianten EQS 450 4MATIC mit 265 kW / 800 Nm sowie EQS 580 4MATIC mit 400 kW und 858 Nm Drehmoment.

Alle Varianten besitzen einen elektrischen Antriebsstrang (eATS) an der Hinterachse, die 4MATIC-Varianten zusätzlich einen eATS an der Vorderachse. Die 4MATIC Varianten verteilen mittels Torque Shift die Antriebsmomente zwischen den beiden E-Maschinen. Bei den Elektromotoren handelt es sich jeweils um permanenterregte Synchronmaschinen (PSM).  Geladen werden kann das Modell – wie beim EQS bereits gewohnt – mit 11 kW AC in Serie (optional 22 kW) und maximal 200 kW DC. Die Ladezeit an einer Schnelladestation von 10 auf 80 % gibt Mercedes-Benz hier mit 31 Minuten an. Die Ladekurve sollte sich wohl nahezu identisch zur Limousine zeigen.

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Reichweite und Stromverbrauch

Die Reichweite (anhand vorläufigen Werten) beim EQS 450+ liegt bei 536-660 km, beim EQS 450 4MATIC mit 507 – 613 sowie beim EQS 580 4MATIC mit 507-613 km. Beim Stromverbrauch gibt Mercedes-Benz ebenfalls  nur mit vorläufige Werten an. So liegt der EQS 450+ bei 23-18.6 kWh auf 100 km (nach WLTP), der EQS 450 4MATIC sowie der EQS 580 4MATIC bei jeweils 24-20 kWh.

Ein AMG-Modell wird es bekanntlich nicht geben, eine Maybach-Variante des EQS SUV ist jedoch bereits in Vorbereitung.

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In vielen Punkten übernimmt man die Technik der EQS Limousine, was sowohl auf den Antrieb wie auch die Batterie zutrifft. Die Rekuperation und das Thermokonzept ist ebenso identisch, die die Assistenz- bzw Fahrsysteme. Weiterhin nicht angeboten wird eine Wärmepumpe, die auch die Limousine nicht erhalten hat.

Design des EQS SUV

Wie auch alle anderen EQ-Fahrzeuge ist auch das EQS SUV sofort als ein solches erkennbar. So zeigt sich an der Front die gewohnte Black-Panel-Kühlerverkleidung mit zentralem Stern. In Verbindung mit der AMG Line Exterieur gibt es dazu ein dreidimensionales Stern-Muster (Mercedes-Benz Pattern). Hinter der Fläche sind die Sensoren verschiedener Fahrassistenten positioniert.

Mit einer dynamischen Silhouette möchte Mercedes-Benz bereits in der Serienansicht die aerodynamische Effizienz demonstrieren. Diese beginnt bei der runden Front und fließt dynamisch über die stark geneigte A-Säule und Dachstruktur bis zum Heckspoiler. Die C-Säule ist weit nach hinten gerückt und will so auf das geräumige Interieur hinweisen. Die Seitenscheibenflächen zeigen sich dabei großflächig. Zusammen mit großen Rädern und einer muskulösen Schulterpartie unterstreicht man den sportlichen Charakter des Fahrzeugs. Exklusiv für den SUV gibt es 22 Zoll Felgen mit Mehrschicht-Lackierung in schwarz/Hochglanz.

Das neue EQS SUV: Bilder und Details zum Siebensitzigen SUV

Die Außenspiegel sind aus aerodynamischen und aeroakustischen Gründen auf der Brüstung positioniert. Die Radhaus-Claddings sind in schwarz gehalten, wie auch die Verkleidungen der Seitenschweller. Optional ist das Trittbrett erhältlich. Die Flächenbündigen Türgriffe sind Serie, das zweimodulige Panorama-Schiebedach ist optional. Am Heck zeigt sich ein Leuchtband im 3D-Helix Design, welche in Kombination mit dem Leuchtband selbst die unverkennbare Lichtsignatur für Mercedes-EQ aufzeigen.

Bei unserer ersten Betrachtung gefiel uns das EQS SUV Modell, das von den Dimensionen das Model X des US-Herstellers Tesla sogar deutlich überragt.  So wuchtig wirkte das Fahrzeug vor Ort jedoch nicht. Die Sitzhöhe ermöglichte uns einen bequemen Einstieg mit gleichzeitiger Übersichtlichkeit. Auf die Komfort-Türen der Limousine muss man hingegen beim SUV-Modell leider verzichten.

Fahrwerk des EQS SUV

Beim Fahrwerk nutzt man eine Vierlenker-Achse an der Vorderachse, sowie eine Raumlenkerachse hinten. Die Luftfederung AIRMATIC mit ADS+ ist Serienumfang. Die sogenannte Funktion “sleeping policeman” ermöglicht es zusätzlich, GPS-Positionen zu speichern, um das Fahrzeug an bestimmten Punkten automatisch anzuheben zu lassen  (“Vehicle-Lift-up Funktion”), z.B. bei Schwellen zur Verkehrsberuhigung oder an steilen Garageneinfahrten. Dabei kann das Fahrzeug um bis zu 25 mm angehoben werden.

Die 4MATIC-Varianten erhalten zusätzlich zu den Fahrprogrammen ECO, COMFORT, SPORT und INDIVUDUAL das Programm OFFROAD. Hier steht zusätzlich die Offroad-ABS Funktion zur Verfügung. Die Hinterachslenkung mit 4.5 Grad ist Serienumfang.

Interieur

Der EQS SUV nutzt die Vorteile des Elektroantriebs auch für seine Innenraumgestaltung. Im Innenraum zeigen sich somit viele Elemente, die man bereits aus der EQS Limousine kennt, inkl. das optionalen MBUX Hyperscreens.  Die Mittelkonsole schließt sich hier an den vorderen Bereich der Instrumententafel an und steht frei im Raum, zumal kein Kardantunnel nötig ist.  Da der Abstand zur Mittelkonsole gegenüber der EQS Limousine größer ist, bietet die Ablageschale in der Mitte mehr Platz für Accessoires.  Das Basismodell ohne MBUX Hyperscreen besitzt dabei eine andere Mittelkonsole. Im hinteren Bereich befindet sich hier eine weiche Armauflage. Diese wird zunächst optisch unterbrochen, bevor sie in das schwebende Zentral-Display überführt wird.

Bei den Ablagefläche bietet die SUV-Variante hingegen deutlich mehr Raum, was auch auf die Türtaschen zutrifft. Passend für den US-Markt bieten diese nun auch Platz für größere Getränkeflaschen.

Neu im EQS SUV ist ein Zierelement in Holz mit Mercedes-Benz Pattern als Alu-Intarsien. Dazu wird in offenporiges Eschenholz ein Sternmuster gelasert, wobei von hinten ein Edelstahlblech verpresst wird und in die sternenförmigen Hohlräume gedrückt wird. Das hochwertige Zierteil wird es später aber auch in der EQS Limousine geben, bleibt aber vorerst dem SUV Modell vorbehalten.

Für ein besonderes Ambiente sorgen ebenso die Zierelemente 3D Reliefoptik anthrazit mit feinen Metallpigmenten und Lasercut, hinterleuchtet mit Mercedes-Benz Pattern. Das Sternenmuster ist hier in das Zierteil aus Kunststoff gelasert und wird adaptiv hinterleuchtet. Auch Zierteile aus Holz sind lieferbar, beispielsweise Holz Linde linestructure anthrazit offenporig oder Holz Nussbaum Schiffsdeck offenporig.

Platz für bis zu sieben Personen

Das Platzangebot des EQS SUV zeigt sich durchaus großzügig: Die Kopffreiheit in der ersten Sitzreihe beträgt mit Schiebedach 1.035 Millimeter, in der zweiten sind es 1.030 und in der dritten 900 Millimeter. Der Schulterraum und die Ellenbogenfreiheit in der ersten und den weiteren Sitzreihen fallen ebenso überdurchschnittlich groß aus. Die zweite Sitzreihe kann serienmäßig elektrisch um bis zu 130 Millimeter längs verstellt werden. Dadurch
beträgt die Kniefreiheit in der zweiten Sitzreihe zwischen 830 und 960 Millimeter – ein komfortables Maß. Die
Lehnen der zweiten Sitzreihe lassen sich elektrisch neigen: um 14 Grad nach vorne und 4 nach hinten. Die
entsprechenden Schalter sitzen dazu in den Türen rechts und links.

Das neue EQS SUV: Bilder und Details zum Siebensitzigen SUV

Weil die zweite Sitzreihe serienmäßig elektrisch verstellbar ist, kann der Kofferraum von 645 Litern (für
maximale Beinfreiheit) auf bis zu 880 Liter stufenlos erweitert werden. So lassen sich auch mit fünf
Passagieren bis zu 24 Kästen Mineralwasser oder vier Golfbags transportieren. Bei umgeklappter zweiter
Sitzreihe bietet der Kofferraum ein Volumen von bis zu 2.100 Litern. Mit optionaler dritter Sitzreihe
steht ebenfalls noch ein großzügiges Kofferraumvolumen zur Verfügung: Bis zu 800 Liter sind es hinter der zweiten Sitzreihe und 2.020 Liter, wenn diese umgeklappt wird. Werden alle sieben Sitzplätze genutzt, verbleibt ein Volumen von 195 Litern hinter der dritten Sitzreihe.

Die Sitzlehnen sind im Verhältnis 40:20:40 teil- und umlegbar. Sie können auch elektrisch in der Neigung verstellt werden. In der sogenannten Cargo-Stellung stehen sie entsprechend steiler. Dann lassen sich größere Gegenstände ohne Umklappen transportieren. Die Cargo-Stellung lässt sich über Schalter im Innenraum aktivieren. Die Höhe unter der geöffneten Heckklappe beträgt 1.978 Millimeter – genug Platz für Großgewachsene für ausreichend Kopffreiheit beim Beladen.

Auf Wunsch verfügt der EQS SUV über eine dritte Sitzreihe mit zwei zusätzlichen Einzelsitzen. Die Sitze werden beim EQS SUV mechanisch aus dem Ladeboden geklappt. Mit eingeklappten Sitzen ist dieser eben. In  Kombination mit der dritten Sitzreihe ist eine EASY ENTRY Funktion in der zweiten Sitzreihe serienmäßig. Für einen einfacheren Durchstieg ganz nach hinten fährt die Lehne damit über den üblichen Verstellweg hinaus nach vorne, insgesamt sind es bis zu 290 Millimeter.

Das neue EQS SUV: Bilder und Details zum Siebensitzigen SUV

Passive Sicherheit

Der EQS SUV verfügt über eine gestaltfeste Fahrgastzelle, spezielle Deformationszonen und moderne Rückhaltesysteme. Als erste Fahrzeug von Mercedes-Benz kann die Europa-Variante dabei erkennen, ob Rücksitzplätze tatsächlich belegt sind. Neu ist auch die sogenannte Personenanwesenheitserinnerung, was auf möglicherweise im Fahrzeugfond vergessene Kinder hinweist.

Der Rohbau des EQS SUV wird zu großen Teilen aus verschiedenen Stahlsorten gefertigt. Im Hauptboden
kommen Verstärkungen aus hochfestem Stahl zum Einsatz. In der Rohbaustruktur sind pressgehärtete
Stahlverstärkungen intelligent integriert und mit hochfesten, warmumgeformten Stahlbauteilen kombiniert.
Die warmumgeformten Stähle in den A- und D-Säulen sind in den Flanschbereichen partiell getempert,
verfügen dort also über eine spezielle Wärmenachbehandlung. Im Crashfall kann das die Bildung von Rissen
verhindern. So werden die strengen Mercedes-Benz Crashanforderungen erreicht.

Das neue EQS SUV: Bilder und Details zum Siebensitzigen SUV

Fahrassistenzsysteme des EQS SUV

Im EQS SUV werden die Ausstattungspakete im Paket angeboten. Serie ist bereits das Advanced-Paket mit Assistent-Paket. Optional steht das Advanced Plus, Premium-, oder Premium Plus Paket zur Wahl, welche auch das Fahrassistent-Paket Plus beinhalten.

Das Assistent-Paket umfasst die Fahrassistenzsysteme Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC, Totwinkel-Assistent mit Ausstiegswarnfunktion,  sowie den Aktiven Spurhalte-Assistenten.  Das Fahrassistent-Paket Plus beinhaltet den Aktiven Lenk-Assistent, de Ausweich-Lenk-Assistent, sowie den Aktiven-Totwinkel-Assistent mit Ausstiegswarnfunktion sowie den Aktiven Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion.

Serienmäßig besitzt der EQS SUV das Park-Paket mit Rückfahrkamera. In Verbindung mit dem Fahrassistenz-Paket bietet dieser eine Notbremsfunktion an. Als weitere Parksysteme steht der Remote-Park Assistent, der Memory-Park Assistent (SAE Level 2) sowie die Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT (AVP, SAE Level 4) zur Verfügung.

Inwieweit der EQS SUV später auch den DRIVE PILOT aus der S-Klasse bzw. der EQS Limousine erhalten könnte, wollte man uns vor Ort noch nicht bestätigen. Eine in der Nähe angebrachte Zeichnung der Umrisse der aktuellen EQ-Modelle auf EVA2-Plattform zeigte beim EQS SUV jedoch deutlich eine angezeichnete Antenne am Dach mit an. Möglich also, das man diese Option später noch nachschieben wird.

Airbags

Neben den Fahrer- und Beifahrer-Airbag erhält der Fahrer einen Knpeebag als Serienausstattung. Ein Windowbag ist ebenso Serienausstattung – hier in den unterschiedlichen  Varianten als  Fünf- und Siebensitzer. So verfügt auch die dritte Sitzreihe ein seitliches Kopfschutzsystem. In Europa sind Fahrzeuge darüber hinaus mit einem Mittenairbag ausgerüstet, der sich je nach Aufprallrichtung positionieren kann. Positioniert ist der Mittenairbag in der Lehne des Fahrersitzes.

Pyrotechnische Gurtstraffer und -kraftbegrenzer sind auf allen äußeren Plätzen, also auch in der zweiten sowie in der dritten Sitzreihe serienmäßig. Optional gibt es Seitenairbags für die zweite Sitzreihe. Sie decken
den Brustbereich der Insassen auf den äußeren Fondsitzen bei einem schweren Seitenaufprall ab und ergänzen den Schutz der serienmäßigen Windowbags. In Verbindung mit dem Leder Exklusiv Nappa Paket sind beleuchtete Designgurtschlösser an Bord.  Im Stand sowie bei niedriger Geschwindigkeit ist die Beleuchtung dauerhaft. Der EQS SUV besitzt serienmäßig i-Size Kindersitzbefestigungen an den beiden äußeren Sitzplätzen in der zweiten Sitzreihe.  Top-Tether-Befestigungspunkte hinter den Fondkopfstützen bieten zusätzlichen Halt.

Bilder (zeigt EQS SUV Modell mit und ohne AMG Line): MBpassion.de

21 Kommentare
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Christian W.
3 Monate zuvor

Hey Markus, wie wirkt der Wagen in natura
?

Stefan Camaro
Reply to  Markus Jordan
3 Monate zuvor

Mir gefällt er auf den Bildern richtig gut. Finde ihn viel schöner als den BMW iX
Wohingegen mit der i4 viel besser gefällt als der EQE…

Stefan Camaro
Reply to  Markus Jordan
3 Monate zuvor

Beim EQE ist es bei mir nicht so sehr das design was nicht gefällt, eher die Form. Der EQS ist gestreckter dadurch geht es eher.
Aber ich bin gespannt den EQE einmal im Original zu sehen 🙂

MadM
3 Monate zuvor

Muss man erstmal sacken lassen.

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Garry
3 Monate zuvor

Designtechnisch für mich persönlich das bislang gelungenste EQ-Fahrzeug – an der Front wie auch am Heck. (wie immer Geschmacksache) Das Gefühl, einen Daimler zu besitzen, dürften die Käufer jedoch definitiv verspüren; viel majestätischer lässt es sich vermutlich nicht mehr reisen. Auch der (weitestgehend bekannte) Innenraum gefällt mir sehr gut, insbesondere das Holz in der Mittelkonsole anstatt noch mehr Klavierlack.

Wenn man den Aussagen der Damen und Herren beim Pressetermin bzgl. des Gewichts Glauben schenken darf, ist es wenig verwunderlich das hierzu nichts in der offiziellen Pressemitteilung zu lesen ist. Für das Jahr 2022 sind 2,7t sicherlich kein Aushängeschild – wer hier dann überhaupt noch zum reinen Heckantrieb greift? Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob dann noch über 400km Reichweite in der Realität drin sind. Aber wer ressourcenschonend haushalten möchte, wird hier ohnehin nicht zuschlagen.

Anon
Reply to  Garry
3 Monate zuvor

Ich wusste garnicht, das inzwischen auch MB Marketingmitarbeiter hier schreiben.
Es gibt mindestens 3 Alternativen, „majestätischer“ zu reisen. An diesen generischen Blimbs der kompletten EQ Reihe ist leider nichts Daimler like, auch wenn die SUV Variante noch am besten aussieht könnte man da auch beliebig ein Hyundai oder was weiß ich was Badge dran kleben.
Was schade ist, denn mit zuletzt C- und S-Klasse zeigt sich durchaus, dass man attraktive Limousinen bauen kann.
Aber ich bin mir sicher, dass der Käufer „das Gefühl [verspührt] einen [aktuellen] Daimler zu besitzen“ wenn er die vielen Hartplastikoberflächen in seinem „majestätischen“ Großserien-EQ-Bonbon ertasten darf …

Garry
Reply to  Anon
3 Monate zuvor

Wer den 2. Absatz gelesen hat, wird wohl kaum auf MB Marketing-MA schließen können; aber sei es drum.

Sind Ihre drei Alternativen des majestätischeren Reisens jetzt ein nicht näher definierter Hyundai, eine C-Klasse und eine S-Klasse? Da wird wohl nur letztere dem “Daimler” im Sprachgebrauch so richtig gerecht. Das von Ihnen kritisierte Hartplastik findet man in der 70.000€ C-Klasse nämlich mittlerweile leider zu Genüge.

Das “Gefühl, einen Daimler zu besitzen” bezieht sich im Übrigen auf einen Vergleich mit den restlichen EQ-Fahrzeugen, die mit ihrer ungewöhnlichen Form und insbesondere ihrem “kurzen” Heckabschluss bei Enthusiasten wohl kaum die Gefühle einer Verbrenner E-/S-Klasse (z.B.) aufleben lassen können.

Jonas
3 Monate zuvor

Interessanter Blechklops, die Proportionen wirken deutlich stimmiger, als bei den anderen EQ-Modellen.
Das Modell wirft bei mir aber auch einige Fragen auf:

Warum der gerade dieser Name?
(Sehe hier eher eine perfekte Nachfolge der R-Klasse)

Warum so schwer?
(Ich will mir gar nicht vorstellen, was für ein Risiko dieses Fahrzeug im Straßenverkehr darstellt, sogar der iX ist ein gutes Stück leichter)

Warum unterscheidet sich die Leistung der Antriebe von denen des regulären EQS?
(Bekommt dieser ggf. bald schon ein Update?)

Warum keine AMG-Variante geplant?
(Wenigstens eine hätte sich doch zum Kunden Melken angeboten)

Warum trotz der enormen Abmessungen wieder eine so schlechte Raumökonomie?
(In einen S213 geht so gut wie das Selbe rein und eine Art Frunk war wohl auch wieder zu kompliziert für die Ingenieure)

Youngtimer
Reply to  Jonas
3 Monate zuvor

Ich sehe hier gedanklich auch einen Nachfolger der R-Klasse. Im Gegensatz zu Offroadern ML oder GL(S) steht hier doch klar das luxuriöse, 7-sitzige Reisen in drei Sitzreihen im Vordergrund.

Benzfahrer
3 Monate zuvor

Wieder so einen Riesending für das man zum Parken eine kleine Turnhalle oder ein kleines Fußballfeld braucht.
Ok, wer jetzt schon einen GLS hat, wird damit wohl auch keine Problemen haben.
Aber immerhin wirkt er auf den Fotos etwas gefälliger als der EQS.

Jan Janssen
3 Monate zuvor

Gähn…

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Theobaldus
3 Monate zuvor

Uhaha…ganz schön unförmig, rundgelutscht riesig die Kiste. Das Blackpanel-Platik Dingens macht mich wieder fertig! Hässlicher gehts nur, wenn 1000 tote Mückchen nach der Autobahnfahrt drankleben.

Eric
Reply to  Theobaldus
3 Monate zuvor

Die bleiben erst ab 120 km/h kleben. Da bei 130 die Akkus schnell leer sind, werden es nicht soviel Mücken sein.

Karsten
3 Monate zuvor

Schönes und Zukunftsfähiges Fahrzeug. Leider Preislich nicht für mich zu schaffen. Muss bei meinem W203 bleiben. Solange der gute noch fährt und der Sprit nicht noch teuerer wird.

Rainer
3 Monate zuvor

Ganz schöner Brummer.

Janosch
3 Monate zuvor

Optisch finde ich den gut gelungen…aber Design ist ja eine subjektive Beurteilung.
Was mich aber erstaunt ist die in dieser Klasse “kleine” Anhängelast von 1,8t. Euer Ernst? Da sind der iX und Model X deutlich höher ausgelegt. Denn Kraft hat der EQS SUV doch genug. Klar geht das zulasten der Reichweite aber man fährt ja auch nicht jeden Tag mit großem Wohnanhänger, Pferden oder Boot hinten dran rum…

Rainer
Reply to  Janosch
3 Monate zuvor

IMHO ist die Zeit der großen Anhängelasten bei Autos vorbei (im BEV Zeitalter).

Das Model Y hat 1.6t (bei 2t Eigengewicht) und vom Gefühl her (educated guess) ist das die Grenze, was man haben kann ohne diverse Parameter zu verschieben, die das Fahrzeug an anderer Stelle wieder ineffizienter machen.
Bei der (leidigen) Vmax Diskussion ist das ja auch so.

Mercedes verkauft ja auch den eSprinter bzw Elektro LKWs. Dort passt ja mehr rein.

Patrik Nilles
1 Monat zuvor

Sieht für mich aus wie eine moderne R Klasse.
Hätte mir doch von Mercedes ein wenig mehr Innovation gewünscht eben was besonderes.
sagen wir mal so von außen.
Von Ihnen kann im keiner das Wasser reichen.

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